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Christel Linkohr
Ortsvereinsvorsitzende

 

25.02.2021 in Allgemein

Neckarpost, SPD-Stadtteilzeitung für Uhlbach&Obertürkheim

 

SPD fordert bessere Bus- und Radnetze für Mobilitätswende

Katrin Steinhülb-Joos unterstützt Initiativen für mehr Klimaschutz und weniger Autoverkehr

„Die großen Ziele für mehr Klimaschutz in Bund und Land müssen auch lokal spürbar sein“, ist Katrin Steinhülb-Joos überzeugt. In einem Gespräch mit den SPD-Vertretern im Bezirksbeirat, Michael Jantzer und Eckart Jäger, zeigt sich Steinhülb-Joos beeindruckt von den vielen konkreten Projektvorschlägen der SPD in Obertürkheim-Uhlbach.

Mehrheitlich hat der Bezirksbeirat Mitte Februar einen Konzeptauftrag für eine neue Buslinie als Verbindung von Uhlbach und Rüdern beschlossen, auch für die Abendstunden und das Wochenende. Ein zusätzlicher Haltepunkt soll oberhalb des TVO-Sportgeländes eingerichtet werden. Zuvor stieß bereits eine von der SPD mitinitiierte Umfrage für diese Linie auch in Uhlbach auf großes Interesse. Über 100 Anwohner hatten durch schriftliche Rückmeldungen eine derartige Buslinie begrüßt. Zunächst wird jedoch der Interimsbetrieb wie vereinbart Mitte des Jahres beendet.

Den beiden SPD-Bezirksbeiräten ist es wichtig, dass nur Kleinbusse zum Einsatz kommen und der Poller zwischen Uhlbach und Rüdern erhalten bleibt. Seit der Poller im letzten Jahr errrichtet wurde, ist der Schleichverkehr über die Tiroler Straße praktisch verschwunden. Die SPD schlägt vor, abends zur Lärmminderung den Kleinbus auf der Asangstraße zu nutzen.

Die neue Linie wird Vorteile für Gastronomie und Besenwirtschaften, aber auch für die Kinothek mit sich bringen, da Bürger aus Rüdern/Sulzgries abends ohne Auto nach Obertürkheim-Uhlbach kommen. Mit der neuen Linie kann das Schulzentrum in Wäldenbronn (Seewiesen-Gemeinschaftsschule und Schelztor-Gymnasium) in etwa 20 Minuten erreicht werden.

Fahrradparkhaus gefordert

Aber es gibt noch weitere Initiativen der SPD in Obertürkheim-Uhlbach: Verlängerung der E-Buslinie von Mettingen nach Untertürkheim im 15-Minutentakt, Ausbau des Radnetzes über die Otto-Hirsch-Brücken nach Hedelfingen, ein Fahrradparkhaus am Obertürkheimer Bahnhof und ein Halt in Obertürkheim der neuen Express-S-Bahn aus Ludwigsburg nach Plochingen über Zazenhausen und Münster. „Das Pariser Klimaziel ist nur erreichbar, wenn wir an ganz vielen Stellen das Angebot von Bus und Bahn verbessern“, sagt Steinhülb-Joos.

 

Katrin Steinhülb-Joos plädiert für eine Schulwende nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg

„Corona hat die Ungerechtigkeiten unseres jetzigen Bildungssystems gnadenlos offengelegt“

Katrin Steinhülb-Joos kandidiert bei der Landtagswahl am 14. März 2021 für die SPD im Stuttgarter Wahlkreis vier – also links und rechts des Neckars. Die Leiterin einer Bad Cannstatter Gemeinschaftsschule ist von dem Konzept des gemeinsamen Lernens überzeugt. Dabei geht es nicht nur um gute Schulleistungen, es geht ihr um ein Prinzip: Jede und jeder soll beste Chancen zum Lernen bekommen.

Warum kandidieren Sie für den Landtag?

Katrin Steinhülb-Joos:

Mir geht es um gerechte Bildung. Ich setze mich für die Gemeinschaftsschule ein, weil dieses Modell viele Vorteile gegenüber dem klassischen dreigliedrigen Schulsystem bietet. In der Gemeinschaftsschule entscheidet sich der Bildungsweg erst in der achten und neunten Klasse. Es gibt kein Sitzenbleiben, es gibt differenzierte Lernentwicklungsberichte anstelle von pauschalen Noten. Dafür lernen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam auf unterschiedlichen Niveaus. Kooperatives Lernen wechselt mit Frontalunterricht ab. Das sind Konzepte, mit denen wir an meiner Schule sehr gute Erfolge erzielen.

Sie wollen die Schule also komplett umkrempeln?

Steinhülb-Joos: Es geht nicht ums Umkrempeln sondern ums Anpassen. Kinder kommen mit immer größeren und neuen Bildungs- und Entwicklungsbedürfnissen in die Klassen. Wenn die Schule darauf eine Antwort geben soll, muss sie sich verändern – aus meiner Sicht in Richtung Gemeinschaftsschule.

Was schwebt Ihnen konkret vor?

Steinhülb-Joos: Wir brauchen einen großen Werkzeugkasten an pädagogischen Maßnahmen und Fachleute, die die Werkzeuge auch bedienen können. Wir brauchen ausreichend Lehrerinnen und Lehrer, damit die Unterrichtsstunden gesichert sind. Aber wir brauchen auch weitere Experten an der Schule, etwa Schulpsychologinnen oder Schulsozialarbeiter und -arbeiterinnen.

Aber Unterricht, also Wissensvermittlung, kommt schon noch vor ...

Steinhülb-Joos: Das steht im Mittelpunkt, und zwar als Ganztages-Angebot. Wir brauchen einen rhythmisierten Unterricht, durch den auch so wichtige Fächer wie Musik, Kunst und Sport Platz finden.

Davon kann in Zeiten des Lockdowns ja nun wirklich keine Rede sein.

Steinhülb-Joos: Corona hat die Ungerechtigkeiten unseres jetzigen Bildungssystems gnadenlos offengelegt – etwa das digitale Desaster an unseren Schulen. Erinnern wir uns nur an die Schlappe mit dem Start der digitalen Unterrichtsplattform zum Jahresbeginn. Ausfälle, keine Verbindung, schlechte Ausstattung, das wirkt sich eins zu eins auf die Unterrichtsfähigkeit aus. Wie schwer ist es für Schulen, bloß Rechner für die Lehrkräfte zu erhalten! Das ist Digitalisierung à la Grün-Schwarz. Kein Wunder, dass die Kultusministerin alles daran setzt, den Präsenzunterricht selbst bei schlimmsten Ansteckungszahlen anzubieten. Der digitale Unterricht funktioniert ja nur unzureichend. Es fehlen noch immer Geräte für Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte. Wegen Sanierungsstaus kann moderne Technik an vielen Schulen nicht umgesetzt werden.

In Ihrem Kandidaten-Flyer sprechen Sie von der Gefahr, dass wir eine Generation Corona heranziehen. Wie meinen Sie das?

 

Steinhülb-Joos: Dass die Unterrichtsausfälle durch die verschiedenen Lockdowns nur schwer auszugleichen sind, davon sprechen Bildungsexperten ja schon lange. Manche fordern zum Beispiel, das Sitzenbleiben in diesem Schuljahr auszusetzen. Ich möchte aber auf einen anderen Effekt um hinweisen. Begüterte Eltern können ihre Kinder mit Nachhilfeunterricht, technischer Ausrüstung und einer guten Lernatmosphäre zu Hause unterstützen und Defizite ausgleichen. Wem das Geld dazu fehlt, kann das nicht leisten. So verschärft sich die Kluft zwischen den Kindern aus reichen und weniger reichen Elternhäusern an der Schule. bei Das ist dann die Generation Corona zwei Punkt null

 

Warum gibt es in der Gemeinschaftsschule erst in der achten und neunten Klasse eine Entscheidung über den Bildungsweg?

 

Steinhülb-Joos: Das dreigliedrige Schulsystem mit seiner frühen Entscheidung über die Schulart sortiert Kinder aus, ohne auf ihre Entwicklung Rücksicht zu nehmen. Manche sind gerade zum Stichtag noch nicht so weit und holen das dann später umso schneller wieder auf. Wenn wir das nicht berücksichtigen, schaffen wir Ungerechtigkeiten.

 

Und das vermeiden wir mit einer späteren Entscheidung über den Bildungsweg?

 

Steinhülb-Joos: Genau! Mit einem Förderkonzept, das die Kinder dort abholt, wo sie in ihrer Entwicklung stehen. Das unterstützt auch Kinder mit weniger günstigen Startchancen und schafft eben mehr Bildungsgerechtigkeit. Kinder, die mehr lernen wollen, sollen genauso das Futter bekommen, das sie gerade benötigen. Dazu braucht es unter anderem mehr Personal. Um das durchzusetzen, will ich in den Landtag. Gibt es einen besseren Grund als diesen?

25.01.2021 in Landespolitik

Brief von Katrin Steinhülb-Joos

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

ich wünsche allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. 2021 soll ein Jahr werden, in dem wir neue, mutige Schritte in eine Zukunft machen, die den Klimaschutz endlich ganz oben auf die Agenda setzt. Wir benötigen sichere Arbeitsplätze und mehr Teilhabe an unserer Demokratie gerade für junge Menschen. Wir brauchen außerdem Vertrauen in das Morgen, und – das ist mir besonders wichtig – wir brauchen eine entschiedene Umkehr in der Bildungspolitik.

Ich bin Mutter von drei Kindern. Seit vielen Jahren arbeite ich als Lehrerin und trage Verantwortung als Schulleiterin. Ich kenne daher die Bedürfnisse von Familien aus vielen Perspektiven und weiß, wo es in der Bildungspolitik hapert. Ich setze mich mit allem was mir möglich ist, für die beste Bildung unserer Kinder ein.

WIR, die SPD, stellen die einzige kompetente Kraft dar, die in der Lage ist, das Bildungssystem endlich wieder auf Kurs zu bringen – auf einen Kurs, der den Lernerfolg unserer Kinder in den Mittelpunkt stellt. Dafür brauchen wir endlich mehr Personal in Kitas und Schulen, eine zeitgemäße Ausstattung in allen Bildungseinrichtungen, eine digitale Revolution und Transformation, eine moderne Pädagogik, die individuell fördert und vor allem muss Bildung von der Kita bis zum Schul- und Universitätsabschluss kostenlos sein.

Die Bildungspolitik braucht wieder einen roten Faden. Unterstützen Sie mich mit Ihrer Stimme bei den LANDTAGSWAHLEN AM 14. MÄRZ 2021, damit diese Punkte endlich auf die Agenda im Landtag kommen.

ICH WILL BESTE BILDUNG FÜR ALLE und werde mich tatkräftig für Ihre Belange einsetzen.

Ihre Katrin Steinhülb-Joos